Der Begriff „Psychotherapie“ stammt aus dem Griechischen (psycho = Seele, therapia = Heilen) und hat die Behandlung sowohl seelischen (psychischen) als auch körperlichen (somatischen) Einschränkungserlebens zum Ziel. Dabei spielt die Wechselwirkung zwischen Körper und Seele eine wichtige Rolle: Sowohl primär körperliche als auch primär seelische Erkrankungen können jeweils auch Einschränkungen des anderen „Pols“ nach sich ziehen. Das ist gerade für den Bereich der Psychosomatik wichtig, in dem ich spezialisiert tätig bin.

Psychotherapie steht als Oberbegriff für alle Verfahren, die - möglichst zunächst ohne Einsatz von Medikamenten – auf die Behandlung psychischer und psychosomatischer Krankheiten abzielen. Eine wichtige Rolle spielen auch Einschränkungen bei primär körperlichen Erkrankungen. Psychotherapie ist so einerseits die gezielte Behandlung einer Erkrankung. Es gibt z. B. aber auch Lebenskrisen, in denen es sinnvoll sein kann, sich im Zuge manchmal nur weniger psychotherapeutischer Gespräche neue Orientierung zu verschaffen.

Ich bin primär tiefenpsychologisch fundiert tätig. Das bedeutet, dass ich versuche, Symptome – soweit möglich – auf dem Hintergrund der individuellen biographischen Entwicklung eines Patienten, seiner Verarbeitungs- und Ausdrucksmöglichkeiten und seiner aktuellen Lebenssituation mit ihm zu verstehen. Mir ist auch wichtig, die Ressourcen eines Patienten (wieder) zu entdecken bzw. zu fördern. Dabei können in meiner Behandlung vor allem Musik und Kunst eine wichtige Rolle spielen. Andere Bereiche meiner Tätigkeit sind Coaching und Supervision. Meine Behandlungsstandorte sind das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (kassenärztliche und privatärztliche Behandlung) und eine Praxis, in der ich privatärztlich tätig bin.

Nähere Informationen zur Frage, wann Sie einen Psychotherapeuten aufsuchen sollten, und zu Störungen, die durch Psychotherapie behandelt werden können, erhalten Sie detaillierter unter: Ambulanzzentrum UKE
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